Um für die richtige Dosis Kultur zu sorgen, haben wir bei unserem Lieblings-Travelagent „Nick“ eine weitere Tagestour gebucht, die uns nach Chiang Rai führen sollte, etwa 180km nördlich von Chiang Mai. Dort gibt es recht dicht bei einander drei Tempelanlagen, den weißen (sehr groß, der eigentliche Aufhänger), den blauen (relativ klein, aber ganz cool) und den roten – wobei letzterer zwar auch schön ist, aber neben der riesigen Buddha-Statue verblasst, die ca. 80m hoch ist und in deren Innern man mit dem Fahrstuhl in den 25. Stock fahren kann.
Wir fuhren mit einer kleinen Gruppe von 10 weiteren Personen in einem (viel zu stark) klimatisierten Mini-Bus etwa 3 Stunden hin (morgens um 7 Uhr ging es los, schreckliche Zeit!), mit einer kleinen Pause auf halber Strecke, um dort noch die „Hot Springs“, die heißen Quellen zu bewundern. Die sind zwar mittlerweile vollkommen umbaut, aber dennoch ordentlich heiß – man kann noch die Füße rein stecken, aber auch darin Eier kochen – kein Witz!
Heiße Quelle
Weiter ging es nun zur ersten und bedeutendsten Station, dem Wat Rong Khun, dem weißen Tempel. Streng genommen ist das gar kein echter Tempel, sondern das Riesen-Projekt eines örtlichen Künstlers, der aber in ganz Thailand bekannt und erfolgreich ist (Name vergessen, bitte hier einfügen). Es handelt sich um eine riesige Anlage mit mehreren Tempeln und verzierten Gebäuden, die meisten komplett weiß, einige komplett golden. Leider hatten wir wegen des straffen Programms nur eine Stunde Zeit für die Besichtigung – hier wäre mindestens ein halber Tag angebracht gewesen. Ziemlich geile Anlage, wir kamen aus dem Staunen nicht heraus!
Die nächste Station war der blaue Tempel – er hat nichts mit dem weißen zu tun, auch wenn er etwa zur gleichen Zeit entstanden ist, nämlich zwischen 2005 und 2012 – hat auch ein anderer Mönch gebaut.
Letzte Tempelanlage: der rote Tempel. Dieser Tempel ist zwar ganz schön, kann aber nicht gegen die riesenhafte Buddha-Statue anstinken, die zur Anlage dazu gehört und gerade mal 100m weiter das ganze Areal dominiert:
Zum guten Schluss hielten wir noch am Lalitta-Café. Erst dachten wir, 60 Baht Eintritt für ein Café? Nur um sich das anzuschauen? Echt jetzt? Aber es lohnt sich wirklich! Sieh selbst, das ist kein normales Café:
Schließlich waren wir abends gegen 20 Uhr müde und kaputt, aber auch völlig begeistert und beeindruckt, wieder zurück. Es war ein toller Tag!
Und das ganze hat sich ungefähr hier abgespielt:






























































