Tag 43: Rollertour mit Wasserfällchen und Elefant

Gudrun geht´s wieder gut, und wir machen einen unserer geliebten Ausflüge mit dem Roller. Wir hörten von einem kleinen Restaurant, dass nahe einem Wasserfall steht und das urgemütlich sein soll – vor allem aber stehen dort die Tische direkt in dem kleinen, sehr flachen Bächlein, das vom Wasserfall abfließt. Das wollten wir unbedingt sehen.

Weil das aber nur 2km von uns entfernt ist, sind wir erst einen größeren Bogen ins Hinterland gefahren. Dort gab es ein ziemlich häßliches kleines Städtchen, Talat Yai, das nachmittags um 16 Uhr ganz schön tot war. Umso größer war unsere Überraschung, als wir dort in einem kleinen, unscheinbaren Café einkehrten: von innen war das ein ziemlich schick, neu und modern eingerichtetes und auf italienische Lebensart getrimmtes Kaffeehaus, in dem wir einen unglaublich geilen Affogado bekommen haben (sorry, no food porn avail 😉).

Schließlich erreichten wir auf dem Rückweg den besagten Wasserfall und das Restaurant – beides war allerdings ein Reinfall. Wegen der aktuellen Trockenzeit kam kaum Wasser runter, es pillerte nur ein kleines Rinnsal die Felsen herab. Dadurch war natürlich der Bachlauf quasi nicht vorhanden, womit das recht einfache Restaurant, seiner einzigen Attraktion beraubt, exakt Null Gäste hatte – es war auch wirklich nicht ansprechend, schade.

Schön war dann aber die Attraktion auf dem Heimweg. Ein Mahout (oder auch khwan chang, wobei chang das thailändische Wort für Elefant ist) ging mit seinem Elefanten am Straßenrand spazieren und wir konnten ganz langsam dran vorbeifahren:

Elefant am Straßenrand

Dies war unser letzter Tag in Khao Lak. Schön, dass wir da noch ein wenig Neues sehen konnten.